Bluetooth und WLAN

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WLAN

Was ist WLAN (Wireless Local Area Network)?

Mit WLAN (manchmal auch Wi-Fi genannt) ist üblicherweise ein in den 1990er Jahren erstmals (IEEE 802.11) und dann fortlaufend weiter entwi­ckelter Standard gemeint, der den Aufbau lokaler PC-Netzwerke mit wenig Verkabelungsaufwand erlaubt. Auch die kabellose Anbindung anderer Endgeräte z.B. an das Internet ist möglich. Ab­hängig u. a. von den Umgebungsbedingungen sind Reichweiten bis 100 Meter, im Freien verein­zelt bis 300 Meter möglich.

An öffentlichen Orten wie Hotels, Cafes oder Flughäfen kann mit WLAN ein drahtloser Zu­gang zum Internet angeboten werden.


Welche Strahlung tritt bei WLAN auf?

WLAN nutzt wie Bluetooth das 2,4 GHz-ISM-Band. Außerdem sind die Frequenzbereiche 5,150 bis 5,350 und 5,470 bis 5,725 GHz freige­geben. Die maximal zugelassene Strahlungsleis­tung hängt vom Frequenzbereich ab:

• 100 mW im 2,4 GHz-ISM-Band,

• 200 mW von 5,15 bis 5,35 GHz (Nutzung ist nur innerhalb geschlossener Räume z. B. Ge­bäude, Luftfahrzeug gestattet),

• 1000 mW von 5,470 bis 5,725 GHz.

Frequenzen über 5,25 GHz dürfen nur mit auto­matischer Leistungsregelung genutzt werden, an­sonsten gelten um 50% niedrigere Höchstwerte.

Die maximalen Strahlungsleistungen sind auf eine gedachte Standardantenne bezogen, die in alle Richtungen abstrahlt. Gerichtet abstrahlen­de Antennen dürfen verwendet werden, wenn die zugelassenen Strahlungsleistungen eingehal­ten werden.

 

Bestehen gesundheitliche Risiken?

Grundlage für die Beurteilung, ob hochfrequen­te elektromagnetische Felder aufgrund unmittel­barer Wirkungen ein Gesundheitsrisiko darstel­len, ist die Spezifische Absorptionsrate (SAR). Die SAR beschreibt, wie viel Strahlungsleistung vom menschlichen Körpergewebe in einer Situation aufgenommen wird.

Die zum Schutz der Gesundheit empfohlenen Höchstwerte betragen

• 0,08 Watt pro Kilogramm (W/kg) gemittelt über den ganzen Körper und

• 2 W/kg lokal gemittelt über Körperteilberei­che zum Beispiel im Kopf.

Bei Einhaltung der empfohlenen Höchstwerte sind nach derzeitiger Kenntnis keine gesundheit­lich nachteiligen Wirkungen auf Körpergewebe nachgewiesen.

SAR-Werte durch Funkwellen einzelner Blue­tooth- oder WLAN-Geräte bleiben in der Regel und besonders bei körperfernem Betrieb deutlich unterhalb der empfohlenen Höchstwerte. Blue­tooth-USB-Sticks Klasse 1 und WLAN-Sender (2,4 GHz) in einem auf einem Schreibtisch platzierten Notebook haben bei höchster nomineller Sende­leistung lokale SAR-Werte von etwa 0,1 bis 0,2 W/kg ergeben. In ungünstigen Situationen (z. B. Lap­top auf dem Schoß und Sender unmittelbar über dem Oberschenkel) können Werte in der Größen­ordnung des empfohlenen Höchstwerts auftre­ten. Mehr Informationen hierzu finden Sie unter www.emf-forschungsprogramm.de.

Bluetooth-Sender der Klassen 2 und 3 halten die empfohlenen SAR-Höchstwerte aufgrund der niedrigen Sendeleistung immer ein.

 

Empfehlungen und Vorsorge

1.) Beachten Sie die vom Hersteller angegebenen Mindestabstände

2.) Der Trend zu portablen und mobilen Funkan­wendungen führt insgesamt zu einer vermehr­ten Belastung gegenüber hochfrequenten elek­tromagnetischen Feldern. Das Bundesamt für Strahlenschutz epfiehlt generell, die per­sönliche Strahlenbelastung zu minimieren, um mögliche, aber bisher nicht erkannte gesund­heitliche Risiken gering zu halten. Einfache Maßnahmen sind hierfür:

• Bevorzugen Sie Kabelverbindungen, wenn auf Drahtlostechnik verzichtet werden kann.

• Vermeiden Sie die Aufstellung von zentra­len WLAN-Zugangspunkten in unmittelbarer Nähe der Orte, an denen sich Personen stän­dig aufhalten, zum Beispiel am Arbeitsplatz.

• Falls vorhanden, stellen Sie die Reichenwei­tenbegrenzung ein, um die maximale Strah­lungsleistung zu reduzieren.

Weitere Informationen zu Vorsorgemaßnahmen finden Sie auch unter www.bfs.de/elektro.

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